Am 18.03.09 habe ich mit dem AK3 der FW-Landtagsfraktion und Mitgliedern des Landesarbeitskreises Umwelt/Energie die Energieregion Altmühl-Mönchswald besucht.

Bürgermeister Popp aus der Stadt Merkendorf führte einen ganzen Tag durch die umfangreichen Energiegewinnungsanlagen der einzelnen Gemeindeteile.

Biogas mit lokalen Fernwärmenetzen und Stromerzeugung, Windkraftanlagen und Photovoltaikanlagen kommen hier zum Einsatz und erzeugen derzeit 26.500 KWh und somit bereits 69% aus erneuerbaren Energien.

Begünstigt werden die lokalen Verhältnisse durch das Landwirtschaftliche Bildungszentrum Triesdorf, die Zusammenarbeit mit der FH Weihenstephan und durch zwei expandierende ortsansässige Gewerbebetriebe zur Herstellung von kompletten Biogas- und Photovoltaikanlagen.

In der Schlussdiskussion mit allen Beteiligten wurde deutlich, dass Erneuerbare Energien nicht mehr aufzuhalten sind und eine beispiellose Erfolgsgeschichte schreiben werden. Die erzeugte Energie bringt enorme Wertschöpfung in der Region, die wiederum der Stadt und den Bürgern zugute kommt. Die Vorteile dieses Zyklus haben die Bürger verstanden und sich mit großer Geschlossenheit an der Energiewende beteiligt. 

Beklagt wurde von Seiten der EE-Protagonisten die Schwerfälligkeit der Baugenehmigungsverfahren und ganz aktuell die schwierige Kreditbeschaffung in ausreichendem Maß. Hier sei die Politik gefragt, um Behinderungen zu beseitigen – auf Förderungen könne man verzichten.