Wirtschaftsgespräch bei der Audi AG in Ingolstadt
Beim Wirtschaftsgespräch bei der Audi AG, zu dem das Unternehmen die Freie Wähler Landtagsfraktion nach Ingolstadt eingeladen hatte, standen die Ausbildung von Nachwuchskräften, der drohende Fachkräftemangel und Standortfragen neben den technischen Neuerungen im Mittelpunkt.
Von Praktika für Haupt-/Realschüler und Gymnasiasten, der klassichen Ausbildung in technischen und kaufmännischen Berufen, der Ausbildung mit Erreichung der Fachhochschulreife bis hin zum Dualen Studium - die Audi AG bietet jungen Menschen vielfältige Möglichkeiten, ihren Wunschberuf zu finden und zu erlernen. Die Abgeordneten, für die Bildung das wichtigste Thema im Jugendbereich ist, waren sehr beeindruckt vom Engagement des Unternehmens im Ausbildungsbereich.
Natürlich wollten sich die Politiker auch über die neuesten Entwicklungen auf dem Gebiet der E-Mobilität informieren. Im Automobilbereich gibt es hier unterschiedliche Varianten: Die elektronisch gesteuerte Kombination von Verbrennungsmotor und drehmomentstarkem Elektromotor (Mild Hybrid) und den zeitweisen bzw. vollständigen Antrieb alleine durch den Elektromotor (Plug in Hybrid). Die Nutzung der Rekuperation (Energie-Rückgewinnung) und Start-Stop-Systeme senken dazu den CO2-Ausstoß drastisch.
Sehr interessant ist die Möglichkeit der Energieerzeugung direkt im Auto mittels einer Brennstoffzelle, die Wasserstoff als Kraftstoff nutzt. Der wiederum wird erzeugt durch die Aufspaltung von Wind- und Sonnenstrom mittels Elektrolyse und kann gut gespeichert und transportiert werden. Derzeit liegt der Wirkungsgrad des Brennstoffzellenantriebs bei über 50 Prozent und ermöglicht Reichweiten vis zu 250 Kilometern.
Das Fazit der Abgeordneten: Die Technik, die die Energiewende unterstützt, gibt es bereits! Und die Fachkräfte, die diese Entwicklung voran bringen, werden u. A. bei Audi ausgebildet.







