"Wir haben Visionen und wir haben konkrete Pläne, wir weisen den Weg in die Zukunft!", so die Kreisvorsitzende in ihrer Begrüßung. Irene Häusler dankte allen ehrenamtlichen Helfern, sparte aber auch nicht mit Kritik an den etablierten Parteien und dem "Ersten Diener des Staates": Bundespräsident Wulff. Konrad Rudert, Bürgermeister und FW-Ortsvorsitzender von Möhrendorf, zeigte sich in seinem Grußwort erfreut über den aktiven Ortsverband und erläuterte in einem kleinen historischen Exkurs die Geschichte von Gemeinde und Mühle. Gerald Brehm, FW-Fraktionsvorsitzender im Kreistag, betonte das kommunalpolitische Fundament der Freien Wähler: "Da sind wir stark". In den Mittelpunkt seiner Rede stellte er die großen Themen der FW im Landkreis wie Bildungspolitik, Abfallwirtschaft und die Nutzung regenerativer Energien und rief abschließend zum internen Wahlkampfauftakt auf. Die stellvertretende Bezirkstagspräsidentin und stellvertretende Landrätin Karin Knorr hob die Arbeit des Bezirks mit dem Schwerpunkt im sozialen Bereich hervor.

Der Landtagsabgeordnete Thorsten Glauber aus dem Wahlkreis Forchheim hielt das Hauptreferat zum Thema "Regenerative Energieversorgung in Bayern": " Es gibt kein Wenn und Aber. Deutschland steigt aus der Kernenergie aus", so Glauber und verwies auf den bereits im Jahr 2008 von Delegierten gefassten Beschluss in Bad Rodach. Kernpunkt der Energiewende sei, neben der Nutzung anderer regenerativer Energie, die Stärkung der Windenergie, so Glauber weiter.
Eine große Rolle spiele dabei die Dezentralisierung, ohnehin eine Grundphilosophie der Freien Wähler, denn so werde die Energiegewinnung zur kommunalen Chance mit einem hohen Arbeitsplatzpotenzial und zusätzlichen Einnahmen für die Gemeinden. Allerdings sei dafür auch Überzeugungsarbeit nötig, appellierte Glauber denn "wir dürfen nicht über die Köpfe der Bürger entscheiden". (Harald Hofmann/aus den Erlanger Nachrichten, 09.01.2012)

(Foto: V. Schaub)