16.04.2010
Auf Einladung von Polizeipräsident Karl-Heinz Spörl fuhren die Landtagsabgeordneten der Freien Wähler Peter Meyer, Joachim Hanisch und Thorsten Glauber ins Präsidium der Bayerischen Bereitschaftspolizei nach Bamberg. Dort trafen Sie Polizeipräsident Spörl und Polizeivizepräsident Gerhard Schlögl zum Gespräch.
Straftaten unter Alkoholeinfluss, Internetkriminalität, Kontrollen des Straßenverkehrs und Begleitung von Sportveranstaltungen waren nur vier der umfangreichen Aufgaben der Bereitschaftspolizei, die in dem sehr angeregten Gespräch beleuchtet wurden.
Auch die Ausbildung junger Polizisten in Bayern war ein wichtiges Thema - das breite Aufgabenspektrum, die garantierte Übernahme nach der Ausbildung und der krisensichere Arbeitsplatz machen den Beruf des Polizeibeamten für Jugendliche nach wie vor interessant. Die guten Aufstiegschancen und die Spezialisierungsmöglichkeit z. B. für die Wasserschutz- und Kriminalpolizei oder die Spezialeinheiten SEK und MEK motivieren zusätzlich. Aber: Ab dem Jahr 2017 benötigt die Bereitschaftspolizei jährlich 1.300 Auszubildende - bei max. 60.000 Schulabgängern. Wenn man die Qualität der Ausbildung wie bisher hoch halten will, heißt das, dass ca. 10 Bewerbungen für eine Stelle eingehen sollten - das ist bei diesen Zahlen absolut unrealistisch. Bereits jetzt werden, bedingt durch das geänderte Freizeitverhalten der Menschen (und die damit verbundenen steigenden Einsatzzahlen) und die Reduzierung der Wochenarbeitszeit von 42 auf 40 Stunden 900-1000 zusätzliche Polizeibeamte gebraucht. Die demografische Entwicklung sorgt für zusätzlichen Personalbedarf.








