Politische Bildung und die Beteiligung junger Menschen an gelebter Politik ist der Schlüssel für höhere Wahlbeteiligung, so der jugendpolitische Sprecher MdL Thorsten Glauber

Berlin, September 2009 – Eine überwältigende Mehrheit der Bundesbürger hält mehr politische Bildung für notwendig, um junge Menschen zur Teilnahme an Wahlen zu bewegen. Das belegt eine repräsentative Umfrage, die das Meinungsforschungsinstitut forsa für das Kinder- und Jugendwahlprojekt U18 durchgeführt hat. 66 Prozent aller Befragten und sogar 84 Prozent der unter 30-Jährigen vermuten fehlendes Politikwissen als Grund, warum nicht gewählt wird. 63 Prozent – vor allem die Jüngeren – halten es für notwendig, dass es Angebote zur Beteiligung von Jugendlichen gibt, damit frühzeitig das Interesse für das Thema Wahlen geweckt wird. Hier setzt U18 an: Die politische Bildungsinitiative will Menschen unter 18 motivieren, sich im Rahmen von Projekten und Diskussionsrunden aktiv mit politischen Themen auseinanderzusetzen und eigene Interessen zu vertreten.

127.208 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren hatten an der Wahl teilgenommen. Für die Stimmabgabe waren über 1.000 „Wahllokale“ geöffnet, die in Schulen, Freizeiteinrichtungen und an weiteren Orten, an denen sich Kinder und Jugendliche aufhalten, eingerichtet worden waren. Dies war bereits die zweite bundesweite U18-Wahl. 2005 hatten sich rund 50.000 junge Menschen beteiligt. Ziel des Projekts ist es, junge Menschen für Politik zu begeistern.

MdL Glauber besuchte das Wahllokal im Jugendzentrum Biss in Bamberg um sich mit Jungwählern auszutauschen. Ich wähle die Tierschutzpartei sagte die zehnjährige Anna Schwab überzeugt! Nachgefragt warum die Tierschutzpartei antwortete Anna“ Dann geht es mir und meiner Katze gut!