10.10.2022
Eröffnung Gamsbeobachtungsstation am Riedbergpass

Sehen, schätzen, schützen: Mit dem gemeinsamen Projekt "Touristische Tierbeobachtung im Allgäu" machen Umwelt- und Wirtschaftsministerium die heimischen Wildtiere in ihrer natürlichen Umgebung erlebbar. Insbesondere die Gams, aber auch Rotwild oder Steinadler, können beobachtet werden. Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber betonte heute bei der offiziellen Eröffnung der Gamsbeobachtungsstation am Riedbergpass: "Wir haben mit der Gamsbeobachtungsstation ein Highlight der Naturbeobachtung im Oberallgäu geschaffen. Die neue Gamsbeobachtungsstation bietet nachhaltigen Naturgenuss im Oberallgäu. Damit punkten wir gleich mehrfach: Wir schaffen nachhaltige Naturerlebnisangebote und schützen gleichzeitig die Umwelt. Das alpine Naturerlebnis wird für alle greifbar und sichtbar. Wir müssen mehr informieren, aufklären, ausgleichen und auch lenken. Das Oberallgäu soll zur Musterregion für Besucherlenkung entwickelt werden."

 

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: "Tierbeobachtungen haben einen hohen touristischen Stellenwert. Wer die faszinierenden Wildtiere des Allgäus in ihrem Lebensraum selbst erlebt – und damit quasi eine Safari dahoam macht – nimmt ein einmaliges Erlebnis mit nach Hause und stärkt zugleich die Wirtschaftskraft vor Ort. Denn vielen Einheimischen und Gästen ist gar nicht bekannt, was es in Bayern noch alles zu entdecken gibt."

 

Informationstafeln zum Leben der Gams und speziell für den Standort Riedbergpass entwickelte Fernrohre mit Weitwinkeloptik ermöglichen einzigartiges Naturerleben. Die Station kann von Gästen selbständig besucht werden. Es werden aber auch Führungen angeboten. Da der Standort mit Unterstützung der Jägerschaft sorgfältig ausgewählt wurde, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, Gams oder Rotwild zu sehen.

 

Das Umweltministerium unterstützt den Bau und die Ausstattung der neuen Beobachtungsstation mit 143.000 Euro. Das Wirtschaftsministerium fördert die begleitende Marketingkampagne des Tourismusverbandes Allgäu/Bayerisch Schwaben mit 42.500 Euro.

(Quelle StMUV)

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