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21.06.2021
Modellprojekt Besucherlenkung Alpen

Mehr Gebietsbetreuer für die oberbayerischen Alpen

Der bayerische Alpenraum ist Rückzugsraum für seltene Tiere und Pflanzen, Heimat für zahlreiche Menschen und Sehnsuchtsort für Erholungssuchende. Für ein harmonisches Miteinander von Mensch und Natur sind kluge Konzepte zur Besucherlenkung entscheidend. Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber gab daher heute den Startschuss für das Modellprojekt Besucherlenkung in den bayerischen Alpen. Glauber: "Die Menschen sollen unsere Naturjuwelen erleben können. Wir wollen den Besuchern ein nachhaltiges Naturerlebnis ermöglichen. Für mich ist aber auch klar: Nicht jeder Pfad in den Alpen darf touristisch genutzt werden. Die besonders sensiblen Bereiche müssen geschützt bleiben. Direkte Ansprechpartner vor Ort sind dafür ein wesentlicher Schlüssel. Wir bauen das Netz der Gebietsbetreuer im Alpenraum deutlich aus. Der Naturschutzfonds fördert daher mit rund 1 Million Euro fünf neue Gebietsbetreuerstellen verteilt auf die Landkreise Berchtesgadener Land, Traunstein, Rosenheim, Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen und Garmisch-Partenkirchen." Träger der neuen Stellen sind die Landkreise. Damit steigt das Fördervolumen für die Gebietsbetreuung in Bayern im Zeitraum 2021 bis 2024 auf insgesamt rund 8,9 Millionen Euro.

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