07.02.2020
Quantensprung für den Forschungsstandort Forchheim

Das Forchheimer Innovationsinstitut für Nanotechnologie und korrelative Mikroskopie, kurz INAM, erhält eine kraftvolle Anschubfinanzierung von bis zu 5 Mio. Euro aus dem von Hubert Aiwanger geführten Bayerischen Wirtschaftsministerium. „Da sich das Wirtschaftsministerium schon seit geraumer Zeit mit dem Thema INAM befasst, kommt diese Förderung nicht überraschend“, erklärt der Pinzberger Staatsminister Glauber, „es ist sehr erfreulich, dass wir die geplante, schlagkräftige Förderung aus München jetzt endlich nach Forchheim holen konnten“. 

Vollkommen neue Forschungsfelder der Künstlichen Intelligenz sollen hier am Standort eröffnet werden. INAM soll nun Grundlagenforschung im Bereich der bildgebenden und tomographischen Elektronen-, Ionen- und Röntgenmikroskopie vorantreiben, die konkrete Anwendung in interdisziplinären Forschungskooperationen erproben sowie Forschungsdienstleistungen für KMU und industrielle Partner anbieten. Über die Generierung und intelligente Verknüpfung außergewöhnlich großer Datenmengen (Big Data) soll eine Vielzahl KI-gestützter Anwendungen erforscht werden.  „Durch dieses Know-How vor Ort und die zusätzliche Unterstützung aus München kann INAM ein Leuchtturm für den Forschungs-Standort Forchheim und die gesamte Region werden“ so Glauber weiter.

„Das passgenaue Umfeld, welches der Innovationsstandort Forchheim aufweisen kann, eignet sich hierfür ideal. Eingebettet in das Ökosystem des Spitzenclusters Medical Valley und zentral in der Europäischen Metropolregion Nürnberg gelegen kann durch die Anschubförderung der gesamte High-Tech-Standort der Region gestärkt werden“ resümiert Glauber. „Einen besonderen Dank muss ich abschließend auch an meine Kollegen vor Ort aussprechen, die sich stets für das von Prof. Christiansen geführte Institut stark gemacht haben.“

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