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  • AutorenbildThorsten Glauber

WÄSSERWIESEN ERHALTEN UND SCHÜTZEN

734.000 EURO FÜR "TRADITIONELLE BEWÄSSERUNG IM FORCHHEIMER LAND - STRATEGIEN ZUM ERHALT DES NUTZENS FÜR NATUR UND MENSCH"


Wässerwiesen erhalten und schützen. Ein Projekt mit Förderung durch den Bayerischen Naturschutzfonds will die traditionelle Bewässerungsform im Landkreis Forchheim bewahren. Rund 240 Hektar Wässerwiesen konnten im Erstprojekt in ihrer Funktion gesichert werden. Nun wird das erfolgreiche Projekt fortgesetzt. Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber betonte heute im Landkreis Forchheim: "Wir führen das Projekt zum Erhalt der traditionellen Bewässerungsform fort, schützen unser traditionelles Kulturerbe und leisten einen wichtigen Beitrag für mehr Biodiversität. Seit Jahrhunderten sorgt die traditionelle Wiesenbewässerung in unserer niederschlagsarmen Region für bessere Erträge und für mehr Artenvielfalt. Die Wässerwiesen sind eine Rarität, die wir erhalten wollen. Dafür haben wir im Landkreis Forchheim beste Voraussetzungen: Das Bewusstsein für den Erhalt der Wiesenbewässerung ist im Landkreis fest verankert. Ein ganzes Netzwerk engagierter Akteure sorgt mit Ideen, klugem Management und praktikablen Maßnahmen für eine erfolgreiche Umsetzung." Das Projekt leistet einen wichtigen Beitrag zum Erhalt wechselfeuchter Lebensräume und wichtiger Arten wie Weißstorch, Wiesenbrüter und seltener Schmetterlinge wie dem Wiesenknopf-Ameisen-Bläuling.

Im Erstprojekt (2017 bis 2022) konnten mit einem Zuschuss von über 570.000 Euro durch den Bayerischen Naturschutzfonds bereits wichtige Instandhaltungs- und Erneuerungsmaßnahmen an den Stauanlagen und Grabensystemen umgesetzt werden. Nun fördert der Bayerische Naturschutzfonds die Fortsetzung der traditionellen Wiesenbewässerung im Forchheimer Land erneut mit insgesamt rund 734.000 Euro. Dies entspricht 74 Prozent des Finanzvolumens von mehr als 991.000 Euro. Das Projekt wird von der Oberfrankenstiftung und den Stadtwerken Forchheim unterstützt. Das Projekt läuft bis zum 31. Dezember 2027. Die Trägerschaft des Projekts und damit einen Eigenanteil von 10 Prozent übernimmt der Landkreis Forchheim.

Seit 40 Jahren setzt sich der Bayerische Naturschutzfonds – die Naturschutzstiftung des Freistaats – für mehr Artenvielfalt und Lebensqualität in Bayern ein. Zusammen mit über 500 Projektpartnern und mit einer Gesamtsumme von rund 187 Millionen Euro hat der Naturschutzfonds mehr als 2.300 Projekte gefördert. Bei allem verfolgt der Naturschutzfonds ein übergeordnetes Ziel: Die Trendumkehr beim Artensterben zu schaffen. Weitere Informationen zum Bayerischen Naturschutzfonds finden Sie unter: www.naturschutzfonds.bayern.de


Quelle: StMUV


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