top of page
  • AutorenbildThorsten Glauber

GLAUBER: BIOTOPVERBUND IN BAYERN SOLL STETIG WACHSEN

WEGWEISENDE PARTNERSCHAFT MIT DEM BAYERISCHEN NATURSCHUTZFONDS BESIEGELT

Bayern weitet den Biotopverbund im Offenland erfolgreich aus. Dazu haben der Freistaat und die Stiftung Bayerischer Naturschutzfonds heute eine wegweisende Partnerschaft besiegelt. Bayerns Umweltminister und Stiftungsratsvorsitzender Thorsten Glauber betonte dazu in München: "Das bayerische Netzwerk hochwertiger Lebensräume in der Landschaft wächst stetig weiter. Der Ausbau des Biotopverbunds ist eines der wichtigsten Ziele, um den Artenschwund zu stoppen. Dieses Ziel kann nur gemeinsam, partnerschaftlich und mit vielen engagierten Akteuren erreicht werden. Mit dem Bayerischen Naturschutzfonds haben wir die erste offizielle Biotopverbund-Partnerschaft geschlossen. Die hochwertigen Flächen des Naturschutzfonds sind eine wertvolle Ergänzung für den Biotopverbund. Der Naturschutzfonds nimmt damit eine Vorreiterrolle für den Naturschutz in Bayern ein. Ich hoffe auf viele weitere Verbündete, mit denen wir Bayerns reichen Naturschatz sichern und stärken."

Ulrike Lorenz, Vorständin des Naturschutzfonds, ergänzte: "Die Vereinbarung zum Biotopverbund ist im Jubiläumsjahr '40 Jahre Bayerscher Naturschutzfonds' eine besondere Auszeichnung für die Naturschutzstiftung. Damit können künftig zusätzliche Projekte gefördert werden, die zur Entwicklung des Biotopverbunds beitragen."

Konkret bringt der Naturschutzfonds von ihm verwaltete staatliche Naturschutzflächen und Stiftungsflächen – im Eigentum bzw. langfristig gepachtet – sowie durch den Naturschutzfonds geförderte Flächen Dritter ein. Ohne die Förderflächen handelt es sich bereits um einige hundert Hektar. Der weit überwiegende Teil resultiert aus den Förderprojekten. Dabei kommt den vielen Partnern des Naturschutzfonds eine große Bedeutung zu. So leisten insbesondere die Kommunen, Verbände und Stiftungen einen großen Beitrag, um das gesetzliche Ziel beim Biotopverbund zu erreichen.

Der Biotopverbund ist das Netzwerk ökologisch wertvoller Lebensräume. Für Tiere, Pflanzen und Pilze soll es landesweit wieder mehr Naturflächen geben, die es den Arten erlauben, sich zwischen verschiedenen Lebensräumen auszutauschen. Ein intakter Biotopverbund kann das Überleben heimischer Arten in der bayerischen Kulturlandschaft dauerhaft sichern.

Im Zusammenhang mit dem Volksbegehren Plus wurde die Bedeutung des Biotopverbunds im Offenland gestärkt: Der Freistaat Bayern arbeitet mit Verbänden, Stiftungen und Unternehmen kontinuierlich daran, das im Bayerischen Naturschutzgesetz festgelegte Netz räumlich und funktional verbundener Biotope zu schaffen. Es soll bis zum Jahr 2023 mindestens 10 Prozent Offenland und bis zum Jahr 2027 mindestens 13 Prozent Offenland der Landesfläche umfassen. Bis 2030 sollen mindestens 15 Prozent des Offenlands im Biotopverbund sein. Die Bilanzierung weist bereits für 2022 einen Wert von 10,4 Prozent Biotopverbund aus, so dass das erste Zwischenziel dank des engagierten Mitwirkens zahlreicher Akteure sowie durch eine Vielzahl an Modell- und Förderprojekten, eine deutliche Ausweitung des Vertragsnaturschutzprogrammes (VNP) und eine partnerschaftliche Beteiligung von Flächeneigentümern bereits erreicht wurde.

Seit 40 Jahren setzt sich der Bayerische Naturschutzfonds – die Naturschutzstiftung des Freistaats – für mehr Artenvielfalt und Lebensqualität in Bayern ein. Der Bayerische Naturschutzfonds fördert Projekte zum Schutz sowie für die Pflege und Entwicklung von Natur und Landschaft. Zusammen mit Verbänden, Vereinen, Kommunen und vielen ehrenamtlichen Naturkennern vor Ort unterstützt der Naturschutzfonds die Bewahrung der einzigartigen bayerischen Kulturlandschaften. Die Bandbreite der geförderten Projekte ist groß – vom Druckkostenzuschuss bis hin zum länderübergreifenden Naturschutzgroßprojekt.

Weitere Informationen unter www.naturschutzfonds.bayern.de und


[Quelle: StMUV]

28 Ansichten

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen

ENTBÜROKRATISIERUNG FÜR RINDERHALTER

KOSTEN FÜR LANDWIRTSCHAFT WERDEN GESENKT Ab sofort werden Monitoringuntersuchungen auf Tierseuchen in bestimmten bayerischen Rinderhaltungen deutlich reduziert. Das betonte Bayerns Umweltminister Thor

Commentaires


bottom of page